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Die deutsche Gesellschaft hat sich in den letzten 200 Jahren stark verändert. Ursprünglich bäuerlich bestimmt entwickelt sie sich über die Industrie- und Dienstleistungs- zur heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist die Landwirtschaft mit dem ihr zugeordneten Handel und Gewerbe ausschlaggebend für die Stabilität und die internationale Position eines Staates. Dabei bestimmt sie maßgeblich das Leben des einzelnen Menschen. Bei Missernten wie im Jahre 1816 (ver-)hungern unzählige Menschen. 1916, zwei Jahre nach Beginn des 1. Weltkriegs, fordern hungernde Deutsche „Brot und Frieden“.

Noch zu Beginn der 1950er-Jahre sind in Deutschland Lebensmittel knapp. Heute könnten alle Menschen auf der Welt trotz des erheblichen Bevölkerungswachstums ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden. Dies scheitert aber unter anderem am wirtschaftlichen Ungleichgewicht in der Welt, an Gewohnheiten wie dem hohen Fleischverbrauch, an Regelungen in reichen Ländern, die zur Vernichtung von Lebensmitteln führen, und vor allem an mangelnden Kenntnissen bei der Erzeugung und Lagerung von Lebensmitteln.

Unterstützt vom Bauernverein Essenheim wird die Entwicklung der Landwirtschaft von 1816 bis heute dargestellt. Der Landfrauenverein zeigt, wie früher Lebensmittel aufbewahrt und konserviert wurden.